Gemeinsam gegen Mobbing – Anti-Mobbing-Koffer für Berliner Schulen wird um Cybermobbing-Modul erweitert

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Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft startete gemeinsam mit  der Techniker Krankenkasse (TK) im Schuljahr 2011/2012 das Projekt “Mobbingfreie Schule”. Die TK stellte dafür den Berliner Schulen 1.500 so genannte “Anti-Mobbing-Koffer” zur Verfügung, die Materialien zur Durchführung von themenbezogenen Projektwochen enthalten. Nun wird dieser Koffer auch um Materialien zum Thema “Cybermobbing” ergänzt.

 

Der jugend- und familienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Björn Eggert, zeigt sich über diese Entwicklung erfreut: “Mobbing ist ein schwerwiegendes Problem. Speziell die Betroffenen von Mobbingattacken leiden zutiefst darunter. Es ist deshalb sehr sinnvoll, dass den Berliner Schulen Materialien zur Verügung gestellt werden, die den Umgang mit Mobbingsituationen bereits trainieren können, bevor diese entstehen. Die Erweiterung um das Modul “Cybermobbing” ist ein weiterer notwendiger Schritt, da digitales Mobbing einerseits immer häufiger auftritt, aber andererseits nur schwer kontrollierbar ist. Eine Sensibilisierung der Schulen zu diesem Problembereich ist daher wichtig und begrüßenswert.”.

 

Wie die SPD tickt

Mentoring

Was ist eine KDV? Wie kommt ein Antrag auf einen SPD-Bundesparteitag? Und warum in aller Welt heißt ein Ortsverein in Berlin “Abteilung”? Fragen über Fragen hatten die Teilnehmerinnen des Frauen-Mentoring-Programms der SPD Friedrichshain-Kreuzberg. Fragen, die Björn Eggert gerne beantwortete.

Der Abgeordnete, seit 17 Jahren Mitglied der SPD, kennt sich mit seiner Partei schließlich aus. Und so erklärte Eggert gekonnt, dass eine KDV (Kreisdelegiertenversammlung) den Vorstand der SPD in einem Berliner Bezirk wählt und Anträge an den Landesparteitag weitergibt, von wo er an den Bundesparteitag weitergeleitet werden kann. “Die SPD ist eine tolle Partei, aber ihre Strukturen nicht immer sofort zu verstehen”, weiß Björn Eggert. Manchmal könnten schwer verständliche Begriffe und kaum nachvollziebare Vorgänge abschrecken. “Deshalb ist es umso wichtiger, gleich alles zu erklären und Fragen zu beantworten.”

Den Teilnehmerinnen des Mentoring-Programms gefiel das. Vorerst blieben am Montag keine Fragen offen – doch die wird es sicher immer wieder geben.

Frühjahrsputz reloaded

picobello

Endlich ist der Winter vorbei. Für die SPD Am Südstern sind die höheren Temperaturen das Signal, eine Tradition wieder aufzunehmen. Unter dem Motto „Südstern picobello” reinigen die Genossen Spielplätze in Kreuzberg. Am Samstag war der Auftakt des Frühjahrsputzes auf zwei Spielplätzen in der Böcklerstraße.

Die Ausbeute konnte sich sehen lassen. Ein knappes Dutzend prall gefüllter Müllsäcke stand nach zwei Stunden Arbeit neben dem Spielplatz in der Böcklerstraße bzw. am Kanalufer einige Meter entfernt. Am vergangenen Samstag war die SPD Am Südstern zum ersten Mal in diesem Jahr ausgerückt, um die Spielplätze zwischen Kottbusser Damm und Zossener Straße vom Schmutz des Winters zu säubern.

„Die lange Kälte und das schlechte Wetter haben ihre Spuren hinterlassen”, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Südstern-SPD und Initiatorin des Spielplatz-Putzes, Nicole Groß. „Neben jeder Menge Glas und Haushaltsmüll haben wir sehr viel Laub zusammengekehrt.” Und selbst den Sand um die Spielgeräte siebten und hakten die Genossen, damit dort nichts versteckt blieb, das Kinder beim Spielen eventuell verletzen könnte.

Messer neben dem Sandkasten

„Es ist schon erstaunlich, was man auf einem Spielplatz so alles zu Tage fördern kann”, zeigte sich Anja Möbus überrascht als sie ein Küchenmesser mit einer zehn Zentimeter langen Klinge aus einem Gebüsch direkt neben dem Sandkasten fischte. Die Vorsitzende der SPD Am Südstern steckte es schnell in einen der Müllsäcke, damit sich niemand daran verletzen konnte.

Und auch bei den Menschen in der Böcklerstraße kam die Aktion an. „Ich ärgere mich schon lange über den Dreck rund um den Spielplatz”, sagte eine Anwohnerin. „Schön, dass Sie die Initiative ergreifen und etwas dagegen tun.”

Unterstützung bekam die Südstern-SPD bei ihrer Putzaktion auch von Abgeordnetenhausmitglied Björn Eggert und Bundestagskandidatin Cansel Kiziltepe. „Ich finde Südstern picobello klasse. Klar, dass ich da dabei bin”, sagte sie. Und die Spielplätze in der Böcklerstraße waren ja erst der Anfang.

Kennen Sie einen Spielplatz in Kreuzberg, der einen Frühjahrsputz vertragen könnte? Dann schreiben Sie uns an spd45 [at] gmx.de. Wir kommen zum Saubermachen vorbei.