Ausstieg ja, aber sicher

Die AKWs sollen vom Netz. Das ist die erste Voraussetzung für eine sichere, verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Energiepolitik. Die Bürger fordern dies seit nunmehr über drei Monaten vehement. Dass der Ausstieg unverzichtbar ist, hat langsam selbst die Regierung verstanden. Bleibt nur die Frage: Wie kann die Energiewende gelingen?

Björn Eggert warnt vor unbedachten, übereilten Entscheidungen: „Der Ausstieg aus der Atomenergie muss auf einem breiten Konsens basieren.“

Wenn die Regierung jetzt unüberlegte handelt, sind Klagen der Energiebetreiber zu befürchten. Wenn die Konzerne vor Gericht Recht bekommen, drohen dem Bund Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe. Im Rahmen des Atomkonsenses aus dem Jahr 2000 wurde eine Restlaufzeit von 32 Jahren beschlossen. Auf diese Einigung könnten sich die Energiebetreiber berufen.

Bundesweit Großdemos gegen Atomkraft

Die Proteste halten an. Am vergangenen Samstag kamen wieder tausende Menschen in Berlin zusammen, um der schwarz-gelben Regierung zu zeigen: Die AKWs müssen vom Netz!

Los ging es am Roten Rathaus. Die etwa 25 000 Bürgerinnen und Bürger zogen mit großen Transparenten, bunten Plakaten und lauter Musik durch die Hauptstadt. Ziel der Demonstration war die Parteizentrale der CDU in der Klingelhöferstraße im Bezirk Tiergarten. Den Rest des Beitrags lesen »

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