Ein Segen

Am Montag hat Björn Eggert die Ellen-Key-Schule in Friedrichshain besucht. Sie ist eine von 200 Bildungseinrichtungen in Berlin, die im kommenden Jahr mit zusätzlichem Geld unterstützt werden sollen. Eggert, jugend- und familienpolitischer Sprecher der SPD-Abgeordnetenhausfraktion, zeigte sich beeindruckt vom werkpädagogischen Kurs. Dieser soll es Jugendlichen ermöglichen, auch bei schlechten Noten noch einen Schulabschluss zu erhalten.

Jörg-Michael Rietz ist begeistert. Das Programm „Schulen im Brennpunkt” sei „ein Segen”, sagt der Leiter der Ellen-Key-Schule in Friedrichshain. Mit dem Programm werden ab dem kommenden Jahr berlinweit 200 Schulen mit zusätzlichem Geld unterstützt, damit diese sozial schwachen Schülern helfen können und sie auf das Erwerbsleben vorbereiten. Rund 15 Millionen Euro wird der Senat dafür zur Verfügung stellen – bis zu 100 000 Euro pro Schule. In Friedrichshain-Kreuzberg werden 31 Einrichtungen profitieren.

An der Ellen-Key-Schule herrsche „brennender Bedarf” betont Jörg-Michael Rietz. Hier verhilft bereits seit einiger Zeit ein „werkpädagogischer Kurs” Jugendlichen mit schlechten Schulnoten zu einem Abschluss und im besten Fall zu einer anschließenden Berufsausbildung. An drei Tagen in der Woche lernen die Jugendlichen zusätzlich zum Unterricht praktische Fertigkeiten als Gärtner, Tischler, Maler oder in der Küche. Dies soll auch helfen, sie für die Schule und fürs Lernen zu motivieren und ihnen eine Perspektive zu vermitteln.

„Die Ideen sind längst da, nur das Geld hat gefehlt”, sagt Rietz. Die bisherigen Fördermittel laufen demnächst aus. Da kommt das Senatsprogramm gerade recht. „Die Ellen-Key-Schule zeigt, dass das Programm die richtige Idee zur richtigen Zeit war”, sagt auch Björn Eggert als er sich am Montag vor Ort über das werkpädagogische Projekt informiert. Es müssten zwar noch einige Vergabekriterien festgelegt werden, aber klar ist: Die Unterstützung kommt.

Gemeinsam gegen Mobbing – Anti-Mobbing-Koffer für Berliner Schulen wird um Cybermobbing-Modul erweitert

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Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft startete gemeinsam mit  der Techniker Krankenkasse (TK) im Schuljahr 2011/2012 das Projekt “Mobbingfreie Schule”. Die TK stellte dafür den Berliner Schulen 1.500 so genannte “Anti-Mobbing-Koffer” zur Verfügung, die Materialien zur Durchführung von themenbezogenen Projektwochen enthalten. Nun wird dieser Koffer auch um Materialien zum Thema “Cybermobbing” ergänzt.

 

Der jugend- und familienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Björn Eggert, zeigt sich über diese Entwicklung erfreut: “Mobbing ist ein schwerwiegendes Problem. Speziell die Betroffenen von Mobbingattacken leiden zutiefst darunter. Es ist deshalb sehr sinnvoll, dass den Berliner Schulen Materialien zur Verügung gestellt werden, die den Umgang mit Mobbingsituationen bereits trainieren können, bevor diese entstehen. Die Erweiterung um das Modul “Cybermobbing” ist ein weiterer notwendiger Schritt, da digitales Mobbing einerseits immer häufiger auftritt, aber andererseits nur schwer kontrollierbar ist. Eine Sensibilisierung der Schulen zu diesem Problembereich ist daher wichtig und begrüßenswert.”.

 

16. Mai 2013 | Publiziert in: Aktuelles Kommentarbereich geschlossen

Wie die SPD tickt

Mentoring

Was ist eine KDV? Wie kommt ein Antrag auf einen SPD-Bundesparteitag? Und warum in aller Welt heißt ein Ortsverein in Berlin “Abteilung”? Fragen über Fragen hatten die Teilnehmerinnen des Frauen-Mentoring-Programms der SPD Friedrichshain-Kreuzberg. Fragen, die Björn Eggert gerne beantwortete.

Der Abgeordnete, seit 17 Jahren Mitglied der SPD, kennt sich mit seiner Partei schließlich aus. Und so erklärte Eggert gekonnt, dass eine KDV (Kreisdelegiertenversammlung) den Vorstand der SPD in einem Berliner Bezirk wählt und Anträge an den Landesparteitag weitergibt, von wo er an den Bundesparteitag weitergeleitet werden kann. “Die SPD ist eine tolle Partei, aber ihre Strukturen nicht immer sofort zu verstehen”, weiß Björn Eggert. Manchmal könnten schwer verständliche Begriffe und kaum nachvollziebare Vorgänge abschrecken. “Deshalb ist es umso wichtiger, gleich alles zu erklären und Fragen zu beantworten.”

Den Teilnehmerinnen des Mentoring-Programms gefiel das. Vorerst blieben am Montag keine Fragen offen – doch die wird es sicher immer wieder geben.

6. Mai 2013 | Publiziert in: Aktuelles Kommentarbereich geschlossen