Pressemitteilung: Solidarität mit den Ehrenamtlichen von Kreuzberg hilft!

Die Zustände für die Bewohner der Notunterkünfte (NUK) nicht mehr hinnehmbar. LaGeSo muss handeln.

Schon lange sind die Zustände in den Unterkünften Tempelhofer Ufer und Geibelstraße für Geflüchtete nicht mehr hinnehmbar. Neben vielen anderen Ehrenamtlichen, engagieren sich auch in der Initiative „Kreuzberg hilft!“ viele Menschen auf bewundernswerte Weise für Geflüchtete. Zum Konflikt zwischen der Akzente Sozial UG und „Kreuzberg hilft!“ erklärt der Kreuzberger Abgeordnete sowie jugend- und familienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Björn Eggert:

„Es darf nicht sein, dass Menschen, die Kritik an unhaltbaren Zuständen üben, in der Folge Hausverbot erhalten und an ihrer wichtigen Arbeit gehindert werden. Ich erkläre mich mit den von „Kreuzberg hilft!“ aufgestellten Forderungen solidarisch und werde sie unterstützen. Deshalb habe ich bereits den für die Qualität der Unterbringung zuständigen Staatssekretär Gerstle, informiert. Zum nun wiederholten Male weise ich auf die Zustände in der Notunterkunft Geibelstraße hin. Berlin, der Senat und das LaGeSo sind auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen. Die Betreiber sind verpflichtet und gut beraten mit ihnen zu kooperieren. Der Umgang der Akzente-Sozial UG mit den Helferinnen und Helfern ist nicht zu akzeptieren.
Ich habe versucht im Rahmen des runden Tisches Geibelstraße mit Bewohnern, Bezirksamt, LaGeSo und weiteren Akteuren eine Lösung zu finden. Nach Wochen der Diskussion und diversen Telefonaten gibt es nach wie vor keine Aussicht auf eine Verbesserung der Situation für die Geflüchteten. Die Versorgung und die Unterbringung bleibt weiter hinter den üblichen Standards in vergleichbaren mir bekannten Notunterkünften zurück. Die jetzige Eskalation mit Androhun-gen von Anzeigen und zahllosen Hausverboten für Ehrenamtliche lässt das Fass endgültig überlaufen. Aus meiner Sicht ist ein Betreiberwechsel die letzte verbleibende Otpion.“

 

 

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